young promotion
young promotion bringt internationale Marken an Flughäfen in Deutschland, Österreich und Spanien mit Reisenden ins Gespräch. Wir haben das Zeichen geschärft, die Regeln in ein Handbuch geschrieben und die Schwestermarke Airport Staff gleich mit auf das Fundament gestellt. Danach kam alles vom Briefbogen bis zur Promotheke.
- Leistungen
- Logo-Redesign
- Corporate Design Handbuch
- Geschäftsausstattung DE und ES
- Recruiting-Flyer und Promotheke
- Print- und Onlinemedien
- Jahr
- 2014–2017
- Online
- youngpromotion.de

young promotion aus Königsdorf bei Köln macht Promotions an Flughäfen und im Travel Retail, mit Gesellschaften in Wien und Barcelona.
Die Marke spricht zwei Seiten an: Hersteller, die ihre Produkte in gute Hände geben wollen. Und die Promoterinnen und Promoter, die diese Hände sind.
Die Wortmarke bleibt. Das Zeichen daneben wächst über die Schrift hinaus, wird kräftiger und lässt jedem Teil Platz. Vier Pfeile, die auf einen Punkt zeigen: Mehr Promotion passt nicht in ein Zeichen.
- 01 / 04Was gut war, bleibt. Die Wortmarke bleibt aufs Haar gleich. Ihre x-Höhe wird zum Zollstock für alles, was sich ändert.
- 02 / 04Vorher: ein Zeichen, das sich duckt. Gerade 1,64 x-Höhen hoch, die Striche nur 56 Prozent so kräftig wie das i daneben. Die Pfeile drängeln sich bis an den Punkt.
- 03 / 04Nachher: ein Zeichen, das steht. 2,73 x-Höhen hoch, die Striche so kräftig wie das i, die Pfeile mit Abstand zum Punkt. Jetzt spielt das Zeichen in einer Liga mit der Schrift.
- 04 / 04Mehr Marke, gleiches Raster. 10 Prozent breiter und trotzdem genau drei Spalten. Das Zeichen wächst ins System hinein, nicht darüber hinaus.
Zwei Regeln tragen das Handbuch. Ein Schmuckelement aus 45-Grad-Flächen, das genau auf dem Spaltenraster landet. Und ein Raster, das auf A6 genauso sitzt wie auf A3.
Selbst die Icons sind aus dem Zeichen geschnitten.
- 01 / 05Die Richtung steckt im Zeichen. Zwei der vier Pfeile liegen auf einer Diagonale. Ab jetzt denkt das ganze Layout in 45 Grad.
- 02 / 05Zwei Flächen, ein Kraftfeld. Entlang der Diagonale liegen zwei Flächen übereinander. Wo sie sich decken, wird die Farbe dichter. So sieht Aufmerksamkeit aus, die sich bündelt.
- 03 / 05Wild auf den ersten Blick. Auf den zweiten sitzt jede Kante auf einer Spalte, und die Überlagerung ist genau eine Spalte breit. Dynamik mit Hausordnung.
- 04 / 05Wächst mit, bleibt in Form. An der Spaltenmitte gespiegelt, gibt es eine zweite Fassung. Wird das Format größer, wachsen Raster und Element einfach mit.
- 05 / 05Eine Drehung, ein zweites Layout. Um 45 Grad gedreht, liegen die Flächen waagerecht wie die Striche im Zeichen. Ein Element, zwei Layouts, null Zufall.
- 01 / 04Fünf Formate, eine Familie. Von A6 bis A3, maßstäblich nebeneinander. Fünf Formate, ein Familiengesicht.
- 02 / 04Das Raster ist schon da. Sechs Spalten, auf den kleinen Formaten vier, Ränder und Abstände stehen schon fest. Wer hier gestaltet, fängt nie bei null an.
- 03 / 04Immer an derselben Stelle. Das Logo belegt oben rechts immer drei Spalten, der Kopf wächst mit dem Format. Wiedererkennung ist hier reine Geometrie.
- 04 / 04Flexibel, aber nicht beliebig. Wo oben kein Platz ist, zieht das Logo nach unten rechts um. Die Maße ziehen mit.

young promotion und Airport Staff teilen sich Software, Vorlagen und viele Werbemittel. Also teilen sie sich auch Raster, Schrift und Regeln.
Farbe und Zeichen behält jede für sich. Geschwister eben: gleiche Erziehung, eigenes Gesicht.
- 01 / 04Ein Fundament für beide. Beide Handbücher teilen dieselben Formate. Übereinandergelegt weichen ihre Zeichnungen um 0,23 pt ab, weniger als eine Linienstärke.
- 02 / 04Gleicher Platz, eigene Größe. Beide Logos stehen oben rechts im Kopfsteg, jedes in seiner eigenen Breite. Vorlagen und Software teilen sie sich, Platz machen muss keine.
- 03 / 04Dieselbe Regel, eigene Bewegung. Auf beiden Titeln sitzt das Schmuckelement auf einem Drittel der Höhe. Hier kreuzen sich flache Bänder, dort liegen steile Flächen. Geschwister eben: gleiche Erziehung, eigener Charakter.
- 04 / 04Eigene Farbe, eigenes Zeichen. Linie und Punkt hier, eine Sonne mit acht Strahlen dort, jede in ihrer eigenen Farbe. Die Schrift teilen sie sich, vom Kleingedruckten bis zur Schlagzeile.
Ob Königsdorf oder Barcelona: Der Briefbogen bleibt derselbe, nur die Fußzeile wechselt die Sprache. Die Formulare für Reisekosten und Bewirtung füllt man gleich auf Deutsch oder Englisch aus.


Die Recruiting-Flyer reden nicht lange. Doppelpfeile zeigen nach vorn, die Botschaft steht im Balken, und wer sie liest, ist gedanklich schon unterwegs. Erst für Wien, dann für Deutschland, mit Antwortkarte.
Vor Ort wirbt die Promotheke. Mit der neuen Marke bekam sie Logo und Schrift neu, Aufbau, Bilder und Band blieben stehen. So sieht ein System aus, das mitdenkt.
- 01 / 04Eine Theke, vier Flächen. Topschild, Front und zwei Seitenteile, ausgebreitet wie ein Schnittmuster. Aufgestellt wird daraus ein Stand, der von drei Seiten wirbt.
- 02 / 04Ein Band hält alles zusammen. Auf allen drei Seiten auf den Millimeter gleich hoch. Aufgestellt läuft es als eine Linie einmal um die ganze Theke.
- 03 / 042013: eine Bühne für Bewerber. Oben Bilder und der Aufruf zum Durchstarten, darunter fünf gute Gründe. Für Wien sogar mit österreichischer Nummer.
- 04 / 042015: neue Marke, gleiche Theke. Logo und Schrift wechseln, Aufbau, Bilder und Band bleiben. Die neue Marke zieht ein, als hätte sie schon immer hier gewohnt.

So steht es auf dem gemeinsamen Sticker von young promotion und Airport Staff zur Messe TFWA in Cannes. Dazu kamen eine Weihnachtskarte mit Grüßen in vielen Sprachen, ein Kalender und ein Mailing zum 21. Geburtstag.
Den zwanzigsten feierte young promotion ein Jahr davor, standesgemäß in Gold. Der bekommt ein eigenes Projekt.



