Arbeiten · 2021–2025

Kieferorthopädie Rodenkirchen

Eine kieferorthopädische Behandlung begleitet Familien über Jahre. Für Dr. Ute Pilot in Köln-Rodenkirchen haben wir aus zwei Initialen ein Monogramm gezeichnet und ihm einen warmen Ton und eine leise Schrift mitgegeben. Daraus entstand alles, was die Praxis jeden Tag in die Hand gibt, von der Visitenkarte bis zur Folie auf der Tür.

Leistungen
  • Monogramm und Logo
  • Farben und Typografie
  • Visitenkarten und Papeterie
  • Formulare
  • Papiertüten
  • Schilder und Folien
Jahr
2021–2025
Visualisierung: Präsentationsmappe mit großem UP-Monogramm, geschlossen und geöffnet
Die Mappe. Visualisierung.
Ausgangslage

Eltern entscheiden hier für ihre Kinder, Erwachsene oft für etwas, das man möglichst nicht sehen soll. Bevor jemand im Behandlungsstuhl sitzt, kennt er die Praxis längst: von der Karte, von der Tür, vom Bogen im Wartezimmer.

Persönlich, ohne privat zu wirken. Präzise, ohne kalt zu sein.

Monogramm

U und P teilen sich einen Stamm, und keine Form berührt die andere. Was fehlt, ergänzt das Auge, und genau das macht das Zeichen so leicht.

Kräftige Stämme, feine Haarlinien, kleine Serifen: Es wirkt wie eine Unterschrift, nur ruhiger. Eine Ärztin, die mit ihrem Namen für ihre Arbeit steht.

U-BogenStammSchale9,39,39,76,913,710053,8131,4
  1. 01 / 04Das U leiht dem P den Rücken. Das U gibt seine rechte Hälfte ab, das P nimmt sie als Rücken. So werden zwei Initialen zu einem Zeichen, das man nicht buchstabiert, sondern wiedererkennt.
  2. 02 / 04Ein Strich trägt alle drei Formen. Bogen, Stamm und Schale haben dasselbe Gewicht. Das Monogramm bleibt ruhig, ob auf der Visitenkarte oder meterhoch am Fenster.
  3. 03 / 04Was fehlt, ergänzt das Auge. Keine Form berührt die andere, der Bogen des U endet als Haarlinie kurz vor dem Stamm. Die Lücken machen das Zeichen leicht. Und leicht wirkt freundlich.
  4. 04 / 04Aufrecht, aber gelassen. Die Schale des P endet knapp über halber Höhe. So steht es aufrecht neben dem U, und das Monogramm ruht breit wie eine Unterschrift.
Schrift

Wer eine Visitenkarte umdreht, sucht einen Namen und eine Nummer, kein Layout. Also führt der Name. Fach und Abschluss folgen eine Stufe leiser, die Kontaktdaten zuletzt. Jede Zeile weiß, wohin sie gehört.

Das Monogramm läuft als Wasserzeichen über die Kante. So trägt selbst die nüchternste Seite die Handschrift der Praxis.

NameAntiqua, Versalien, StoneVersalhöhe 3,6 mmFachgebiet und AbschlussGrotesk, gesperrt, Grau2,0 und 1,6 mmAdresse und KontaktGrotesk, Grau1,9 mm, Website 1,9 mmWasserzeichenMonogramm, angeschnittenHauch auf WeißRückseite · 55 × 85 mmVorderseite
  1. 01 / 04Der Name führt. In Versalien und als Einziges in der Farbe der Marke. Wer die Karte umdreht, weiß zuerst, bei wem er ist.
  2. 02 / 04Die Qualifikation folgt leiser. Fachgebiet und Abschluss stehen gesperrt und eine Stufe leiser. Sie bestätigen den Namen, statt mit ihm zu konkurrieren.
  3. 03 / 04Die Daten brauchen keine Linien. Adresse, Telefon und E-Mail trennt nur Weißraum. Die Karte bleibt ruhig, und jede Angabe ist trotzdem sofort gefunden.
  4. 04 / 04Das Monogramm läuft über die Kante. Blass genug, um nicht zu stören. Groß genug, dass der Rand es anschneidet. Und plötzlich trägt auch die Rückseite eine Unterschrift.
Papeterie

Logo und Papier tauschen die Rollen, mehr braucht es nicht. Das Monogramm sitzt oben in der Mitte oder läuft groß über eine Ecke.

So ist jede neue Drucksache in Minuten fertig gedacht, von der Terminkarte bis zur Papiertüte, die mit nach Hause geht.

Visitenkarte55 × 85Rückseite55 × 85Terminkarte55 × 85Namensschild80 × 20NotizblockA6Compliment Card210 × 90UmschlagDIN langBriefbogenA4RückseiteA4UmschlagC4Tüte330 × 230
  1. 01 / 04Die Visitenkarte gibt den Ton vor. Vorder- und Rückseite tauschen einfach die Rollen. Aus diesem einen Wechsel entsteht alles Weitere.
  2. 02 / 04Kleine Formate, dieselbe Ordnung. Notizblock, Compliment Card und Umschlag tragen das Monogramm oben in der Mitte oder über dem Fenster. Selbst ein Zettel verrät sofort, woher er kommt.
  3. 03 / 04Der Brief hat Vorfahrt. Monogramm oben, Angaben daneben, der ganze Rest gehört dem, was drinsteht. Die Marke hält sich vornehm am Rand.
  4. 04 / 04Die Marke geht mit nach Hause. Die Tüte ist vollflächig bedruckt, das Logo bleibt ausgespart. Eine Regel, die vom Namensschild bis zur Tüte trägt.
Visualisierung: hochformatige Visitenkarten auf Terrazzo, Vorderseite beige mit UP-Monogramm, Rückseite weiß mit den Kontaktdaten
Vorder- und Rückseite der Visitenkarte. Visualisierung.
Visualisierung: weiße Papiertüte mit beigem Vollton, UP-Monogramm und Adresszeile auf dem Empfangstresen der Praxis
Die Tüte für den Heimweg. Visualisierung.
Formulare

Eine Praxis reicht mehr Formulare über den Tresen als Briefe. Darum sehen Überweisungskarte und Anamnesebogen aus wie die Visitenkarte: feine Linien statt Kästchen, viel Luft, der Name oben rechts.

Den Anamnesebogen gibt es auch als ausfüllbares PDF. Man füllt ihn zu Hause in Ruhe aus, und der erste Termin beginnt mit einem Gespräch.

Visualisierung: Anamnesebogen auf einem Klemmbrett am Empfang
Der Anamnesebogen auf dem Klemmbrett. Visualisierung.
Visualisierung: Überweisungskarte der Praxis, Vorder- und Rückseite, auf Terrazzo
Die Überweisungskarte. Visualisierung.
Leitsystem

Folien in der Hausschrift beschriften Röntgen und WC, das Fenster wird zum Schild nach außen, und beim Gehen verabschiedet eine Zeile auf dem Glas.

Vom kleinen Türschild bis zum Fenster mit über einem Meter Höhe bleibt alles beim selben Ton.

Tür Röntgen329 × 104 mmWC120 × 55 mmFenster970 × 1230 mmAuf Wiedersehen638 × 43 mm1 m
  1. 01 / 03Die Tür spricht leise. Innen setzen Folien die Schrift der Marke fort. Selbst das WC wirkt, als gehöre es zur Praxis und nicht zum Haus.
  2. 02 / 03Das Fenster wird zum Schild. Auf der Scheibe steht das Logo in voller Größe. Wer vor dem Haus steht, erkennt dasselbe Zeichen wie auf der Visitenkarte, nur fast zwanzigmal so groß.
  3. 03 / 03Zum Abschied ein Gruß. Die letzte Folie ist ein einziger Satz für den Heimweg. Vom Fenster bis zur Tür spricht die Praxis mit einer Stimme.