Arbeiten · 2012–2015

Innovative Financial Management

Die Innovative Financial Management AG in Zürich-Kloten finanziert Mittelständler jenseits der Bank, mit Mezzanine-Kapital und auf Wunsch bis an den Kapitalmarkt. Wir haben ihr ein Segel als Zeichen gegeben und ein sperriges Produkt in ein Bild übersetzt. 2015 wurde der ganze Auftritt leichter, vom Logo bis zur Website.

Leistungen
  • Logo und Überarbeitung 2015
  • Corporate Design
  • Faltbroschüre und Informationsgrafik
  • Mappe mit Veredelung
  • Geschäftsausstattung
  • Website, Deutsch und Englisch
Jahr
2012–2015
Startseite der Website von 2015: oben links das Logo mit dem Segel im blauen Kreis und dem Namen in Goldbraun, rechts die Navigation; darunter eine Segelyacht in voller Fahrt mit den Zeilen „Flexibel und bewährt – Mezzanine-Lösungen der Innovative Financial Management AG“ und einem Knopf „Mezzanine-Kapital“; unten ein weißes Band mit drei Kennzahlen: 250.000 € Minimal-Kapitalbedarf, 10–12 Wochen Projektdauer, 100 % Anteil an Ihrer AG
Die Startseite: volle Fahrt und drei Zahlen, die die ersten Fragen beantworten.
Ausgangslage

Seit Basel II und III sind Banken strenger, und mancher Mittelständler bekommt keinen Kredit mehr. Mezzanine-Kapital springt ein, als Mischform aus Eigen- und Fremdkapital: ohne Sicherheiten und ohne Stimmrechte für Investoren.

Ein gutes Produkt, das man nur erst einmal erklären muss. Also brauchte die IFM AG zweierlei: einen Auftritt, dem man sein Geld anvertraut, und Unterlagen, die Mezzanine in Minuten erklären.

Zeichen

Wer Kapital sucht, will vorankommen. Also zeigt das Logo kein Gebäude und keinen Tresor, sondern ein Segel im Wind. In seinem Tuch steckt eine Kurve, wie man sie aus Charts kennt. Aus den guten.

100100HochRücksetzerNeues Hoch3,24,621,221,221,210,2Höhe der Tafel = 100
  1. 01 / 04Segel und Name, eine Höhe. Das Segel reicht genau von der Ober- bis zur Unterkante der Namenstafel. So steht die Marke als ein Block, ruhig wie ein Briefkopf und trotzdem in Fahrt.
  2. 02 / 04Im Tuch steckt ein Kurs. Die Kerbe im Segel ist ein Chartverlauf: Er steigt, gibt kurz nach und klettert dann steiler weiter. Genau diese Kurve wünscht sich jedes Unternehmen, das Kapital sucht.
  3. 03 / 04Die Tafel macht dem Segel Platz. Ihre linke Kante folgt der Wölbung des Segels. Zeichen und Name bleiben getrennt und wirken doch wie vom selben Wind erfasst.
  4. 04 / 04Rechtsbündig wie eine Bilanz. Vier Zeilen enden an derselben Kante, im immer gleichen Abstand. Die Ordnung, die man von einem Finanzpartner erwartet, steht schon im Namen.
Erklären

Finanzierungsformen sind abstrakt, ihre Unterschiede erst recht. Der Folder zählt sie nicht auf, er legt sie in einen Halbkreis. Mezzanine bekommt die Mitte.

Wer die Grafik einmal gesehen hat, erklärt Mezzanine-Kapital beim nächsten Abendessen selbst. Ob die anderen am Tisch wollen oder nicht.

Mezzanine-KapitalKreditAnleihe/CPWandel-/OptionsanleiheVorzugsaktieInhaberaktieGesellschafter-anteileGenussrechte/-scheineStille BeteiligungenNachrangdarlehenFREMDKAPITALEIGENKAPITAL54°23°
  1. 01 / 04Links das Geld der Bank. Kredit und Anleihe sind vertraut, verlangen aber Sicherheiten. Und die fehlen oft genau dann, wenn ein Unternehmen wachsen will.
  2. 02 / 04Rechts das Geld der Eigentümer. Eigenkapital braucht keine Sicherheiten, kostet aber Mitsprache. Wer Anteile abgibt, teilt künftig jede wichtige Entscheidung.
  3. 03 / 04Dazwischen der breiteste Bogen. Mezzanine-Kapital nimmt von beiden das Beste: keine Sicherheiten, keine Stimmrechte für Investoren. Die Grafik gibt ihm mehr als doppelt so viel Raum wie jeder anderen Form. Das Auge landet von selbst dort.
  4. 04 / 04Ein Lichtkegel für die Antwort. Über der Mitte öffnet sich ein heller Fächer und trägt den Namen des Produkts. Wer den Folder aufklappt, weiß in Sekunden, wofür die IFM AG steht.
Weg

Ein Genussrecht ausgeben klingt nach Juristendeutsch. Die Faltbroschüre macht daraus vier Stufen mit je einem Satz. Aus dem Weg an den Kapitalmarkt wird eine Treppe, die man gern hinaufgeht.

1Unternehmens-Analyse› Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens wird analysiert.› Chancen und Risiken der Beteiligung werden erörtert.2ErstellungExposé› Es wird ein Beteiligungsexposé über das Genussrecht erstellt, das später den Investoren zugeht.3ErstellungVertriebskonzept› Wir analysieren, welche Investorengruppen in der Branche aktiv sind.› Es wird die Form der Platzierung festgelegt.4EinführungKapitalmarkt› Die Investoren zeichnen das Genussrecht und dem Unternehmen› fließt das Kapital zu.
  1. 01 / 04Erst verstehen, dann finanzieren. Am Anfang steht die Analyse des Unternehmens, seiner Chancen und Risiken. Der Zeiger unter der Stufe führt das Auge weiter, so wie die Berater ihre Klienten.
  2. 02 / 04Ein Exposé, das Investoren lesen. Aus der Analyse wird ein Beteiligungsexposé über das Genussrecht. Mit jeder Stufe wird es heller: Der Weg führt sichtbar aus der Tiefe ins Licht.
  3. 03 / 04Wer investiert, bestimmt den Vertrieb. Erst zeigt sich, welche Investoren in der Branche unterwegs sind, dann, wie man sie erreicht. Die letzte Stufe vor dem Markt.
  4. 04 / 04Am Ende fließt das Kapital. Die Investoren zeichnen, dem Unternehmen fließt das Kapital zu. Die letzte Linie hat keinen Zeiger mehr. Angekommen.
Aufgeklappte Faltbroschüre: links „Flexibel und bewährt: Mezzanine-Lösungen der IFM AG“ mit fünf nummerierten Vorteilen, in der Mitte ein Text zur richtigen Strategie in jeder Phase, rechts der Halbkreis mit den Segmenten Kredit, Anleihe/CP, Wandel-/Optionsanleihe und dem blauen Mezzanine-Segment, unten ein dunkelblaues Band
Die Faltbroschüre, aufgeklappt.
Veredelung

Ein Finanzprodukt kann man nicht in die Hand nehmen, seine Unterlagen schon. Auf der Mappe glänzen die Finanzinstrumente so zurückhaltend, dass man sie erst beim Kippen ganz liest.

Auf der Faltbroschüre zeigt sich das Logo erst, wenn Licht darauf fällt. In einer Branche, die von Diskretion lebt, ist das kein Effekt. Es ist das Versprechen.

Hellsilberne Mappe mit den Begriffen Mezzanine-Kapital, Stille Beteiligungen, Genussrechte und Nachrangdarlehen in Silber, eine dunkelblaue Kurve schwingt über die Fläche, rechts das Logo; davor die Visitenkarte von Frank Simon, Head of Corporate Finance, mit dem Segel auf dunkelblauem Raster
Mappe und Visitenkarte, das Segel läuft über die Kante.
Nahaufnahme der hellen Mappe im flachen Licht: die Worte Mezzanine-Kapital und Genussrechte in glänzendem Silber, darunter das Logo in dunkelblauem Glanz
Lesbar für alle, die genau hinsehen.
Nahaufnahme der dunkelblauen Außenseite der Faltbroschüre: das Logo mit Segel und Namen in Glanzlack, daneben die Anschrift in Zürich-Kloten
Das Logo glänzt, der Rest schweigt.
Überarbeitung

Das erste Logo war für Papier gebaut. 2015 sollte es auch auf ein Telefon passen, und trotzdem sollte jeder die IFM AG auf Anhieb wiedererkennen.

Also haben wir behalten, was trägt, und weggelassen, was beschwert. Das Segel bekommt einen Kreis, der Name seine Freiheit, und eine neue Farbe zeigt überall aufs Wesentliche, bis zum Knopf auf der Website.

VorherNachher, 201512,216,117,7Ø 1003,8Klein, vorherKlein, nachher
  1. 01 / 04Vorher: viel Tafel, wenig Luft. Das erste Logo stellte Segel und Namen in einen massiven Block mit vier Zeilen. Auf einem Broschürentitel wirkt das stark, auf dem Bildschirm und im Kleinen schwer.
  2. 02 / 04Nachher: das Segel im Kreis. Segel, Kerbe und Welle sind geblieben, damit man die Marke wiedererkennt. Der Kreis fasst sie zu einem Zeichen, das auch ohne Namen bestehen kann.
  3. 03 / 04Der Name kommt ins Freie. Zwei Zeilen statt vier, ohne Tafel. Bei gleicher Höhe wird die Schrift um ein Drittel größer und das Ganze spürbar leichter.
  4. 04 / 04Im Kleinen klar. Als Ladezeichen und im Fuß der Website steht der Kreis allein. Wo das alte Logo in Striche zerfällt, bleibt das neue ein Zeichen.
Website

Auf der Startseite pflügt eine Yacht durch die Gischt. Darunter beantworten drei Zahlen, was jeder Unternehmer zuerst wissen will: ab wie viel Kapital, wie lange und wie viel von der eigenen Firma bleibt.

Die Antwort auf die letzte Frage: alles.

Die Seite „Mezzanine-Kapital“ der Website von 2015 auf einem schmalen Bildschirm: oben das Logo, darunter ein Foto über die Dächer von Zürich, dann „Unsere Kernkompetenz – Mezzanine-Kapital“ mit einem einspaltigen Text
Auf dem Telefon: dieselbe Ordnung in einer Spalte.
Die Bildmarke von 2015 als Ausschnitt: Durch den Kreis und das ausgesparte Segel sieht man das Deck einer Segelyacht und die Gischt
Das neue Zeichen als Fenster: Durch den Kreis blickt man aufs Meer.