Arbeiten · 2016–2017

plantIng

plantIng plant verfahrenstechnische Anlagen, von der ersten Studie bis zum Betrieb. Viel zu erklären, wenig Zeit dafür. Wir haben einen Flyer gestaltet, der einen ganzen Projektablauf auf einen Blick zeigt, und für das Kundenmagazin Texte geschrieben, die mit dem großen I im Namen spielen.

Leistungen
  • Flyer Pharmazie & Life-Science
  • Informationsgrafik
  • Texte für das Kundenmagazin
  • Vorlage Teamvorstellung
Jahr
2016–2017
Visualisierung: plantIng-Flyer, gefalzt und aufgeklappt auf einem weißen Tisch
Der Flyer, gefalzt und offen. Visualisierung.
Ausgangslage

Wer eine Anlage für die Pharmaindustrie plant, dokumentiert jede Anforderung, jede Stufe, jede Änderung. plantIng beherrscht das. Was fehlte, war ein Blatt, das es einem Anlagenbetreiber in Minuten erklärt.

Also: Prozess, Kompetenz und Standorte auf ein Faltblatt, das Fachleute ernst nehmen und trotzdem gern aufschlagen.

Idee

Jede GMP-gerechte Anlage folgt einem Ablauf, den Fachleute als V-Modell kennen: Anforderungen auf der einen Seite, Nachweise auf der anderen. Im Flyer steht er als Grafik in der Mitte, hinab und wieder hinauf zu lesen.

Ein Band zeigt, was im Text untergeht: Die Risikoanalyse läuft immer mit. Wer das V verstanden hat, hat plantIng verstanden.

RisikoanalyseDesign-QualificationURSFSDSSBIQOQPQFAT/SATURSUser Requirements SpecificationFSFunctional SpecificationDSDesign SpecificationSBInstallation / SBFAT/SATAbnahme beim Hersteller und vor OrtIQInstallation QualificationOQOperational QualificationPQPerformance Qualification
  1. 01 / 04Links steht, was die Anlage können muss. Von der Anforderung des Betreibers bis zur Detailplanung wird jede Stufe genauer. Links steht schon, woran die Anlage am Ende gemessen wird.
  2. 02 / 04Unten wird gebaut. Am Fuß des V stehen Installation und Abnahme. Hier wird aus Papier Edelstahl.
  3. 03 / 04Rechts wird nachgewiesen. Drei Qualifizierungen steigen wieder auf: Installation, Betrieb, Leistung. Oben angekommen, ist die Anlage qualifiziert.
  4. 04 / 04Jede Prüfung kennt ihr Gegenüber. Die PQ prüft gegen die URS, die OQ gegen die FS, die IQ gegen die DS. Ein Auditor sieht auf einen Blick: Keine Anforderung bleibt allein.
Leistungen

Neben dem V stehen die Leistungen, als Kreis um »Ihr Projekt«. Er beginnt oben bei der Anforderung und läuft im Uhrzeigersinn bis zur letzten Qualifizierung, genau so, wie ein Projekt sie erlebt.

Gute Ingenieurpraxis ist dabei kein Schritt, sondern Haltung. Deshalb steht sie innen, mitten im Projekt.

Qualification-ManagementProjektmanagementGEPChange Control SystemIhr Projekt1URS2Lastenheft3Standard-operating-procedure4Qualifizierungs-Unterlagen5Pre-Engineering6Basic-Engineering7Detail-Engineering8Design-Qualification9FAT & SAT10Installation-Qualification11Operational-Qualification12Performance-Qualification
  1. 01 / 03Der Kreis beginnt oben. Dort, wo das Auge anfängt, steht die erste Anforderung des Betreibers. Ein Pfeil gibt die Richtung vor, eine Legende braucht niemand.
  2. 02 / 03Im Uhrzeigersinn durch das Projekt. Vom Lastenheft bis zur letzten Qualifizierung steht jeder Schritt da, wo er passiert. Einmal rundum gelesen, und der Ablauf sitzt.
  3. 03 / 03Innen steht, was immer gilt. Was jede Phase begleitet, vom Projektmanagement bis zur guten Ingenieurpraxis, steht nicht im Ablauf, sondern als Ring um das Projekt. Es läuft einfach immer mit.
Format

Der Flyer ist ein Wickelfalz aus drei Feldern. Außen steht, wer plantIng ist und wo, innen, wie ein Projekt abläuft. Die Ordnung spürt man beim Aufklappen.

Das Feld, das nach innen klappt, ist drei Millimeter schmaler als die anderen. Darum schließt der Flyer flach, und keiner merkt, warum.

207210210297Querschnitt3 mm LuftEinklappseite 207 mmA4 · 210 × 297 mm
  1. 01 / 03Drei Felder ergeben ein Blatt A4. Einklappseite, Rückseite und Titel liegen nebeneinander. Gefalzt wird daraus ein A4, das in jede Mappe passt.
  2. 02 / 03Erst nach innen, dann zu. Die Einklappseite verschwindet hinter der Rückseite, der Titel legt sich darüber. Beim Aufschlagen kommen erst die Kompetenzen, dann der ganze Ablauf.
  3. 03 / 03Drei Millimeter Luft im Bruch. Die Einklappseite ist etwas schmaler als die anderen Felder. Sie stößt nicht an den Falz, und der Flyer liegt flach, statt sich zu wölben.
Titel

Drei Kapseln, geformt wie Tabletten, zeigen Edelstahl, Schauglas und, natürlich, Tabletten. Wer den Flyer aus dem Ständer zieht, kennt die Branche, bevor er ein Wort gelesen hat.

Das Gerüst lässt sich für jede weitere Branche neu füllen. Ein Titel, beliebig viele Branchen.

LogoPharmazie & Life-ScienceEngineering im regulierten Umfeld124,9 mm25,424,3125,6 mm19,8 mm
  1. 01 / 02Ein Blick ins Labor, bevor man liest. Drei Kapseln zeigen Edelstahl, Schauglas und Tabletten. Wer aus der Pharmaindustrie kommt, sieht seine Welt, bevor er ein Wort gelesen hat.
  2. 02 / 02Wenige Maße tragen den Titel. Logofeld, Kapseln und Titelbalken stehen auf festen Linien. Für die nächste Branche wird nur neu gefüllt, nicht neu erfunden.
Magazin

Das Kundenmagazin heißt ongoIng, die Rubriken referencIng, profilIng, presentIng. Das große I aus dem Firmennamen steckt überall drin, und wir haben die Texte dazu geschrieben, vom Leitartikel bis zu den Referenzprojekten.

Für die Fachbereiche gibt es eine Vorlage mit festen Feldern und Längen. Ein Beitrag passt ins Heft, bevor er gesetzt ist.

Headlinemax. 40 ZeichenLeadmax. 450 ZeichenAufgabenbereichemax. 1.500 ZeichenErweiterte Beschreibungmax. 800 ZeichenKompetenzenca. 15 ZeilenBesondere Kompetenzenmax. 550 ZeichenPerspektivemax. 550 ZeichenPflicht 1.990 Zeichen · mit allen Feldern 3.890E-DokumentationInfrastrukturplanungProzessuntersuchungAufgabenstellungLösungKompetenzenFazitongoIngreferencIngprofilIngpresentIngingSight
  1. 01 / 04Jede Rubrik trägt den Absender. ongoIng, referencIng, profilIng, presentIng, ingSight: Das große I zieht sich durchs ganze Heft. Jede Überschrift unterschreibt gleich mit.
  2. 02 / 04Erst die Felder, dann der Text. Die Vorlage für die Teamvorstellung gibt jedem Feld eine Höchstlänge. Jeder Fachbereich weiß vorher, wie viel er schreiben darf, und das Layout bleibt stehen.
  3. 03 / 04Vier Felder sind Pflicht, drei sind Kür. Headline, Lead, Aufgaben und Kompetenzen stehen immer, der Rest darf entfallen. Ein kurzer Beitrag passt so gut ins Heft wie ein langer.
  4. 04 / 04Jede Referenz beantwortet dieselben Fragen. Aufgabe, Lösung, Kompetenzen, Fazit. Die Länge schwankt, die Ordnung bleibt, und man findet sich in jedem Bericht sofort zurecht.