iSL Software
iSL aus Bad Homburg entwickelt Software für Branchen mit eigenen Abläufen, von Fernschulen bis zur Logistik. Wir haben ein Zeichen aus Sechsecken gezeichnet, das jedes Produkt aufnimmt. Und ein System darum, das vom Kugelschreiber bis zur Website trägt.
- Leistungen
- Wort-/Bildmarke mit Herleitung
- Corporate Design Styleguide
- Produkt-Logosystem
- Geschäftsausstattung und Firmenschild
- Imagebroschüre
- Website: Struktur, Prototyp, Icons, Illustrationen
- Jahr
- 2013–2015
- Online
- isl-software.de

iSL baut Software für ganz unterschiedliche Branchen. Trotz Onlineshop zählt am Ende das Gespräch, und da muss der Absender vom ersten Kontakt an Vertrauen wecken.
Gesucht war ein Auftritt, der klar und aufgeräumt wirkt und sich von Mitbewerbern abhebt. Und der trotzdem jedem einzelnen Produkt seine eigene Bühne lässt.
Die Idee kommt aus der Chemie: Dort zeichnet man Moleküle als Sechsecke, als kleinste Einheit, die sich mit anderen verbindet. Genau das tun iSL-Produkte. Wo sich die Sechsecke überlagern, entstehen Schnittmengen, und die heißen in der Software Schnittstellen.
Die Wortmarke trägt das Motiv im Kleinen weiter: Der i-Punkt ist ein Sechseck. Selbst wenn der Name allein steht, ist das Zeichen dabei.
- 01 / 04Ein Bild aus der Chemie. So zeichnet die organische Chemie Moleküle: sechs Linien, ein Ring, die kleinste Einheit, die sich mit anderen verbindet. Wie gute Software.
- 02 / 04Aus der Linie wird Fläche. Ein warmer Verlauf füllt die Form und gibt ihr etwas, das kein Diagramm hat: Sympathie.
- 03 / 04Weniger Labor, mehr Gegenüber. Abgerundete Ecken nehmen der Form die Strenge, bei jedem Sechseck der Marke um genau dasselbe Maß.
- 04 / 04Das Tüpfelchen auf dem i. Klein und dunkel wird das Sechseck zum i-Punkt, exakt so breit wie der Stamm, und die Kerbe darunter folgt seinen Kanten. So trägt die Wortmarke das Zeichen in sich.

An diesem Zeichen ist nichts Gefühlssache. Alle fünf Module leiten sich aus dem mittleren Sechseck ab, das kleinste ist das Maß für jeden Abstand. Darum sieht die Marke auf dem Kugelschreiber genauso aus wie auf dem Firmenschild.
Drei weitere Farbwelten geben dem Sortiment Raum zum Wachsen.
- 01 / 06Alles beginnt in der Mitte. Das mittlere Sechseck, Modul 2, ist der Nullpunkt. Aus seiner Größe folgt jedes andere Maß der Marke.
- 02 / 06Vier Größen, vier Rechenschritte. Der Container ist doppelt so groß, die kleineren Module sind feste Teile davon. Nachgemessen in der Reinzeichnung: Hier stimmt, was im Styleguide steht.
- 03 / 06Ein Container hält alles zusammen. Modul 2 in der Mitte, zwei Module 3 bis an den Rand, ein Modul 4 dazu. Kein Teil ragt heraus, keins steht zufällig.
- 04 / 06Selbst die Schnittmenge hat ein Maß. Wo sich die Sechsecke überlagern, ist der Streifen genau so breit wie das kleinste Modul. Zufall ist hier nicht vorgesehen.
- 05 / 06Schrift und Zeichen, ein Maß. Auch die Wortmarke rechnet im selben Maß, von der Versalhöhe bis zum Abstand zur Bildmarke. Name und Zeichen stehen da wie füreinander gemacht.
- 06 / 06Die Farbe kommt zum Schluss. Erst wenn die Form stimmt, kommt der warme Verlauf dazu, in vier Stufen Deckkraft. Die Schnittmengen malen sich dann von selbst.


Jedes Produkt bekommt sein Logo nach demselben Bauplan, nur die Farbe wechselt. Man sieht auf einen Blick, welches Produkt gemeint ist und von wem es kommt.
Bei facet geht das System noch einen Schritt weiter: Das Logo trägt die Farben des Kunden, der es einsetzt. Der Styleguide zeigt das an ADAC und Kühne + Nagel.
- 01 / 04Jedes Produkt, derselbe Rahmen. Alle Produkte bekommen denselben Container, gebaut wie die Hausmarke. Die Familie ist schon da, bevor ein Name steht.
- 02 / 04Eine Farbe je Produkt. Acht Produkte, acht Farben. Unterscheidbar auf den ersten Blick, verwandt auf den zweiten.
- 03 / 04Die Gene der Hausmarke. Im Inneren liegen Module in den Größen der Hausmarke. Nur ihre Anordnung ist bei jedem Produkt eine andere, wie ein Fingerabdruck.
- 04 / 04Eigenständig, aber verwandt. Der Name steht in der Hausschrift daneben, der Aufbau bleibt. Neue Produkte finden ihren Platz ohne neue Regeln.

Auf Papier wird das Zeichen groß: Die Sechsecke laufen über die Kanten von Briefbogen, Visitenkarte und Mappe, der Rest bleibt weiß. Vom Kugelschreiber bis zum Firmenschild spricht alles dieselbe Sprache.
In der Imagebroschüre treffen alle Farbwelten aufeinander, und jede Doppelseite sieht nach iSL aus.
- 01 / 04Oben: das Logo, wie gewohnt. Auf dem Briefbogen steht es oben rechts, klein und ordentlich, wie es sich gehört.
- 02 / 04Unten: dasselbe Zeichen, 8,2-fach. Am Fuß des Blatts kehrt die Bildmarke wieder, Ecke für Ecke im selben Aufbau.
- 03 / 04Das Papier ist der Rahmen. Gedruckt wird nur, was aufs Blatt passt: zwei Spitzen. Den Rest ergänzt das Auge, und genau darin liegt die Spannung.
- 04 / 04Immer anders, immer iSL. Auf der Visitenkarte sitzt die Mitte des Zeichens exakt auf der Kante. Die Mappe zeigt vorn das ganze Zeichen und hinten einen gedrehten Ausschnitt.


Software ist unsichtbar. Also haben wir ihr für die Website eine Gestalt gegeben: Jedes Produkt bekam eine illustrierte Verpackung mit einem kurzen Versprechen darauf.
Ein Icon-Set in sechseckigen Rahmen erklärt die Funktionen, vom Seminar bis zur Gewässerverwaltung. Ja, auch Fische haben hier ihre Software.





Ähnliches vor? info@vertikahl.com