Arbeiten · 2013–2014

Hospital International Management

Hospital International Management hilft Kliniken bei der Leitung, schult zu Diabetes und Vorbeugung, archiviert Daten und befragt Patienten. So viel Angebot braucht einen Auftritt, der ordnet, bevor er erklärt. Wir haben ein Zeichen gebaut, eine Website, die auf jedem Bildschirm gleich klar bleibt, und ein Lernprogramm für das iPad, mit dem Menschen mit Diabetes ihre Krankheit verstehen.

Leistungen
  • Bild-/Wortmarke
  • Briefpapier
  • Webdesign, responsiv
  • Interface Design für das iPad
Jahr
2013–2014
Nahaufnahme eines Bildschirms mit der Website von Hospital International Management: in Türkis der Leitsatz „Delivering Excellence in Healthcare Management. Worldwide.“ auf hellem Grund
Ausgangslage

Klinikleitung, Diabetesschulung, Langzeitarchivierung, Patientenbefragung: HIM arbeitet vom Chefbüro bis ans Krankenbett. Für Kliniken in vielen Ländern soll das wie aus einer Hand wirken, modern genug für digitale Produkte, seriös genug für die Medizin.

Also stand am Anfang kein Prospekt, sondern ein Zeichen, das den langen Namen auf einen Blick fasst.

Zeichen

Drei Wörter, drei Initialen, ein gemeinsamer Strich: Das I für International steht in der Mitte und gehört zu beiden Nachbarn. Im Kürzel steckt, was das Unternehmen tut. Es verbindet über Grenzen hinweg.

Daneben steht der Name in drei Zeilen, in einer schmalen, runden Schrift, die auf dem Briefbogen so gut funktioniert wie auf dem Bildschirm.

HospitalInternationalManagement9,699,699,699,284,814,8122,94Höhe = 100
  1. 01 / 04Drei Buchstaben, ein geteilter Strich. Hospital, International, Management: Das I steht in der Mitte und ist zugleich zweiter Stamm des H und erster des M. Man sieht HM und liest HIM.
  2. 02 / 04Ein Strich trägt alles. Stämme und Mittelstrich sind gleich stark, nur der Querbalken ist eine Spur dünner. Waagrechte wirken sonst schwerer. So bleibt das Zeichen im Gleichgewicht.
  3. 03 / 04Luft macht das I sichtbar. Querbalken und Diagonale enden einen halben Strich vor dem I. Erst diese Lücke lässt es für sich stehen, statt in seinen Nachbarn aufzugehen.
  4. 04 / 04Die Schrift misst das Zeichen aus. Die erste Versalie beginnt an der Oberkante des Zeichens, die letzte Grundlinie liegt auf seiner Unterkante. Bild und Wort sind gleich hoch und lesen sich als ein Block.
Website

Wer eine Klinik leitet, sucht keine Unterhaltung, sondern einen Ansprechpartner. Also zeigt die Website fünf Kategorien, und die Startseite sagt in einem Satz, wofür HIM arbeitet.

Vom Schreibtisch bis zum Telefon ändert sich die Anordnung. Nie die Ordnung.

HOMEPRODUCTS & SERVICESABOUTNEWSCONTACTDelivering Excellence inHealthcare Management.Worldwide.WELCOME TO HOSPITAL INTERNATIONAL MANAGEMENTDelivering Excellence inHealthcare Management.Worldwide.WELCOME TO HOSPITAL INTERNATIONALMANAGEMENTDelivering Excellence inHealthcare Management.Worldwide.WELCOME TO HOSPITALINTERNATIONALMANAGEMENTDesktopTabletTelefon
  1. 01 / 03Fünf Kategorien, eine Zeile. Das ganze Angebot passt in eine Navigation. Wer eine Klinik leitet, findet in Sekunden, was er sucht, und sieht immer, wo er gerade ist.
  2. 02 / 03Schmaler, aber nicht anders. Auf dem Tablet faltet sich die Navigation in ein Menü, Überschrift und Text rücken zusammen. Leitsatz, Bild und Reihenfolge bleiben. Niemand sucht neu.
  3. 03 / 03Auf dem Telefon in einer Spalte. Am kleinsten Bildschirm steht alles untereinander, die Marke bleibt oben. Die Startseite liest sich unterwegs so klar wie am Schreibtisch.
Nahaufnahme der Navigation: der Punkt „Home“ als weiße Schrift auf orangem Feld, daneben „Products & Services“ in Grau, darauf der Mauszeiger
Lernprogramm

In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat jeder Fünfte Diabetes. Wer früh versteht, was die Krankheit bedeutet, lebt besser mit ihr. Darauf setzt HIM: Vorbeugung durch Schulung.

Für das iPad haben wir ein Lernprogramm gestaltet, das informiert und dabei unterhält. Es nimmt Patienten an die Hand, statt ihnen eine Broschüre in die Hand zu drücken.

KapitelWas ist Diabetes?SelbstmanagementTyp-2-DiabetesÜbergewichtTherapieBewegungErnährungsberatungKochstudioBegleit- undFolgeerkrankungenSelbstmanagement Typ-2-DiabetesSTARTSelbstmanagement Typ-2-DiabetesSie haben vor dem Abendbrot Ihren Blutzucker gemessen,und der Wert ist extrem hoch (382 mg/dl bzw. 21,2 mmol/l).Was könnte die Ursache für dieses Problem sein?4 richtige Antworten (Multiple Choice)Bei der Messung wurde nicht genügendBlut auf dem Teststreifen aufgetragenKurz vorher haben Sie eine KarottegegessenSie haben die Hände nicht gewaschen undZuckerreste am FingerSie haben vor der Messung sehr weniggetrunkenFrage 5SelbstmanagementTyp-2-DiabetesNÄCHSTE FRAGE40%3KAPITELBEENDETHerzlichen GlückwunschENDEArztArzt
  1. 01 / 04Kapitel für Kapitel. Von „Was ist Diabetes?“ bis zu den Folgeerkrankungen, in handlichen Kapiteln. Ein Haken zeigt, was geschafft ist. Niemand muss alles auf einmal lernen.
  2. 02 / 04Erst zuschauen. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Film. Wer gerade eine Diagnose bekommen hat, versteht ein Bild schneller als einen Absatz Fachsprache.
  3. 03 / 04Dann antworten. Danach fragt das Programm nach, eine Frage pro Bildschirm. Wer antwortet, festigt das Gelernte und merkt selbst, wo es noch hakt.
  4. 04 / 04Das Ergebnis geht zum Arzt. Am Ende steht, wie viel geschafft ist. Die Antworten gehen an die behandelnden Ärzte. Sie sehen früher, wo Wissen fehlt, und fragen gezielt nach.
Oberfläche

Das Lernprogramm spricht dieselbe Sprache wie die Website. Wer HIM kennt, erkennt die Schulung wieder, auch ohne Logo auf jedem Bildschirm.

Die Antworten sind breite Flächen statt kleiner Kästchen. Wer selten ein Tablet benutzt, soll lesen, nicht zielen.

Fünf Bildschirme des Lernprogramms nebeneinander: Ergebnis mit 40 Prozent und „Herzlichen Glückwunsch“, eine Frage zur Blutzuckermessung mit fünf Antworten, in der Mitte der Startbildschirm „Patient Info Net – Herzlich Willkommen“, eine Frage mit Fortschrittsleiste und ein Ziffernfeld mit „Nächstes Kapitel starten“
Fünf Bildschirme, eine Handschrift.