Arbeiten · 2011

Versatel

Versatel betrieb das zweitgrößte Glasfasernetz Deutschlands und wollte mehr Geschäftskunden. Nur begeistern 45.000 Kilometer Leitung vor allem Techniker. Wir haben die Kommunikation vom Kabel auf den Nutzen umgestellt: mit Fallstudien aus sieben Branchen, einer Präsentation, die aussieht wie das Netz selbst, und einer Broschüre, die neue Kollegen am ersten Tag an die Hand nimmt.

Leistungen
  • Corporate Publishing
  • Fallstudien und Plakate
  • Unternehmenspräsentation
  • Animationsfilm
  • Mitarbeiterbroschüre
  • Onlinekampagne
Jahr
2011
Folien der Unternehmenspräsentation von Versatel im Halbkreis: links das Inhaltsverzeichnis als Netz mit dem Kapitel Konzern in Rot, in der Mitte die Titelfolie mit dem roten Logo, rechts ein Foto der Zentrale mit Fahnen
Ausgangslage

Versatel versorgte Privat- und Geschäftskunden mit Telefon, Internet und Daten. Bei Privatkunden war der Markt satt, wachsen sollte das Geschäft mit Unternehmen.

Das stärkste Argument dafür war längst verlegt: das zweitgrößte Glasfasernetz Deutschlands. Erzählt in Zahlen, die nur Techniker lieben.

Idee

Niemand kauft Kilometer. Unternehmen kaufen Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und einen Partner, der ihre Branche kennt. Also rückten die Kunden nach vorn und erzählen selbst, was das Netz für sie leistet.

Erfahrung kann jeder behaupten. Sieben Branchen können sie beweisen.

Fallstudien

Jede Referenz wurde zur Fallstudie mit festem Aufbau, im Corporate Design von Versatel, das wir dafür weiterentwickelt haben. Dieselben Geschichten liefen als Plakat und online.

Ein Raster für alle macht aus vielen Einzelfällen eine Reihe. Und aus jeder Fallstudie einen Türöffner für den Vertrieb.

«AutomobilBankenITÖffentlicherSektorHealthcareMedienEnergie14,1 mm58,1 mm4,0 mmErgebnisWer, wo, wannKundeKurzfassungEine Spalte breitBild im AnschnittFünf RegionenStimme des KundenStimme von Versatel
  1. 01 / 05Sieben Branchen, ein Raster. Ob Bank, Klinik oder Autobauer: Jede Fallstudie steht im selben Satzspiegel aus drei Spalten. Wer zwei nebeneinanderlegt, vergleicht Lösungen, nicht Layouts.
  2. 02 / 05Das Ergebnis steht oben. Die Schlagzeile nennt, was der Kunde gewonnen hat, der Vorspann wer, wo und wann. Die Technik darf erst rein, wenn das Interesse schon da ist.
  3. 03 / 05Wer nur eine Spalte liest, weiß genug. Unter dem Logo des Kunden steht die Kurzfassung. Daneben die Details für alle, die es genau wissen wollen.
  4. 04 / 05Der Steckbrief hält Text und Bild zusammen. Die Karte mit den Eckdaten ist genau eine Spalte breit und ragt ins Bild. Aus zwei Flächen wird eine Seite.
  5. 05 / 05Hinten spricht der Kunde selbst. Die Rückseite gehört den Zitaten und den Ansprechpartnern aus fünf Vertriebsregionen. Aus dem Beispiel wird ein Gespräch.
Präsentation

Keine Unterlage wird so oft gezeigt wie die Unternehmenspräsentation. Jetzt erzählt jede Folie vom eigenen Netz, statt es vorauszusetzen.

Dazu ein Animationsfilm, der einmal quer durch Deutschland durchs Glasfasernetz rast. Was vorher ein Wort war, kann man jetzt ansehen.

KonzernVersatel AGUnternehmensdatenHistorieVorstandGlasfasernetzVertriebsregionenGeschäftskundenWholesalePrivatkundenLösungsportfolioMärkte und LösungenLösungen nach MaßKomplettpaketeWholesaleReferenzenKundenlösungen nach Branchen5 VertriebsregionenHauptsitz Düsseldorf171 Mio. Euro EBITDA724,7 Mio. Euro UmsatzVersatel AG UnternehmenspräsentationInhaltKonzern | UnternehmensdatenTitelzeileFußband
  1. 01 / 04Jede Folie trägt denselben Rahmen. Oben der Titel über einer feinen Linie, unten ein Band mit dem Absender. Wer durchklickt, achtet auf den Inhalt, nicht auf die Form.
  2. 02 / 04Das Inhaltsverzeichnis ist ein Netz. Kapitel sind Knoten, Themen hängen daran wie Anschlüsse. Das Glasfasernetz, um das es geht, ordnet schon die zweite Folie.
  3. 03 / 04Der rote Faden ist eine Leitung. Vom Unternehmen zum aktuellen Kapitel leuchtet eine Verbindung auf. Das Publikum weiß jederzeit, wo es steht.
  4. 04 / 04Zahlen sitzen auf Knoten. Jede Kennzahl hängt als Punkt im Netz, vom Umsatz bis zum Hauptsitz. Das Unternehmensprofil liest sich wie eine Landkarte.
Broschüre

Neue Mitarbeitende sollen vom ersten Tag an wissen, wofür ihr Unternehmen steht. Die Willkommensbroschüre zeigt das Netz dort, wo es greifbar wird: auf einer Karte mit allen Standorten.

Ein Handbuch, das man auch nach der Einarbeitung noch aufschlägt.

Mitarbeiterbroschüre „Willkommen bei Versatel“: Titel mit dem Foto einer Mitarbeiterin mit Unterlagen vor zwei Kollegen und rotem Logo im weißen Fuß, daneben die Rückseite mit blaugrauem Verlauf
Doppelseite der Broschüre: Deutschlandkarte mit feinen Netzlinien, darüber blaugraue Karten mit den Standorten, die Zentrale in Düsseldorf in Rot
Das Netz als Landkarte, jeder Standort ein Anschluss.