Inventomedis AG
Wer mit Diabetes lebt, muss früh viel lernen. MediVey, die digitale Schulung der Inventomedis AG, fragt nach jedem Lernfilm zurück und schickt die Antworten direkt in die Praxis. Wir haben ihr Zeichen, Icon und Auftakt gegeben, auf Deutsch, Englisch und Arabisch, vom Homescreen bis zum Messestand.
- Leistungen
- Zeichen und App-Icon
- Intro-Animation
- Wireframes für iPad und iPhone
- Broschüre und Website-Grafiken
- Präsentation
- Rollup
- Jahr
- 2016–2019

Diabetesschulungen sind meist Papier: gedruckt, übersetzt, von Hand ausgewertet. Ob etwas angekommen ist, zeigen oft erst die Werte.
MediVey dreht das um. Erst ein kurzer Film, dann ein paar Fragen, und die Antworten liegen sofort beim Arzt. Der weiß genau, wo er nachsetzt.


Früher hieß das Produkt MediPre und fragte nach Zufriedenheit. Dann fing es an zu unterrichten, und ein Kreuz reichte nicht mehr.
Der neue Name behält den Anfang. Kliniken erkennen das Produkt sofort wieder, Patienten entdecken ein neues.
- 01 / 03Ein Kreuz für eine Befragung. Kreuz und Haken, hochgestellt neben dem Namen. Das sagt klar Medizin, aber nichts übers Lernen.
- 02 / 03Ringe für eine Schulung. Bahnen um eine Mitte, wie Wissen, das Ring um Ring wächst. Das Zeichen kommt ohne Worte aus, und das zählt bei drei Sprachen.
- 03 / 03Medi blieb. Neuer Name, vertrauter Anfang. Vier Buchstaben, die alle schon kennen.
Ein Kreuz sagt Medizin. Ringe sagen: Hier wächst etwas. Die Bahnen öffnen sich, enden in Punkten und greifen ineinander wie Kapitel, die aufeinander aufbauen.
Aufs App-Icon passt nur eine Ecke davon. Mehr braucht es nicht, um die Schulung auf jedem Homescreen wiederzufinden.
- 01 / 04Gleiche Abstände, ruhiges Bild. Fünf Bahnen, fast gleich weit voneinander entfernt. Das Zeichen bleibt ruhig, auch wenn es sich öffnet.
- 02 / 04Offen statt geschlossen. Keine Bahn schließt sich, jede Lücke sitzt woanders. Das Zeichen bewegt sich, ohne sich zu bewegen.
- 03 / 04Jeder Bogen endet in einem Punkt. Offene und volle Punkte markieren Anfang und Ende, wie Stationen auf einem Weg. Ein kräftiger Strich führt, feinere laufen mit.
- 04 / 04Ein Ausschnitt reicht. Das App-Icon zeigt nur die obere linke Ecke. Wiedererkannt wird es trotzdem, und der Name hat Platz.
Bevor die Schulung beginnt, lädt die App. Diese Sekunden gehören der Marke: Ringe drehen sich, der Name des Herstellers legt sich um sie, und durch das O geht es hinein.
Aus Warten wird Ankommen.
- 01 / 04Warten, das sich bewegt. Drei Ringe drehen sich, jeder in seinem Tempo, der mittlere gegen die anderen. Das Laden sieht aus wie Absicht.
- 02 / 04Die Ringe werden zum O. Der Name des Herstellers legt sich um sie, und aus dem Ladezeichen wird ein Buchstabe. Absender und Produkt, für einen Moment in einem Bild.
- 03 / 04Durch das O hindurch. Die Ringe wachsen über den Bildschirm hinaus, bis nur noch Farbe bleibt. Kein Umschalten, ein Hineingehen.
- 04 / 04Dahinter wartet die Schulung. Am Ende steht das Icon da, dasselbe wie auf dem Homescreen. Das Intro endet, wo der Weg in die App begonnen hat.
Wer an einer Diabetesschulung teilnimmt, ist selten App-Profi. Die Oberfläche erklärt sich deshalb selbst: eine Frage, große Antworten, und jede Antwort bekommt ein Echo.
Erst stand das Gerüst, dann kam die Farbe. Schön wird nur, was vorher verstanden ist.
- 01 / 03Erst die Ordnung. Das Wireframe legt nur fest, was wohin gehört: eine Frage, große Antwortfelder, ein sichtbarer Fortschritt. Sonst nichts.
- 02 / 03Dann die Farbe. Die Farbe ordnet nichts Neues, sie macht das Gerüst lesbar. Die Frage tritt hervor, der Hinweis leuchtet, die gewählte Antwort sieht man sofort.
- 03 / 03Alles bleibt an seinem Platz. Jedes Element aus dem Wireframe findet sich im fertigen Screen wieder. Nur der Fortschritt rückt an den Rand und lässt der Frage den Raum.
Für Arabisch reicht Übersetzen nicht, die ganze Schulung dreht sich um. Texte stehen rechts, Haken und Knöpfe wechseln die Seite, Pfeile zeigen zurück, bis in die Antwortfelder der App.
Auf dem Rollup teilen sich Englisch und Arabisch eine Spalte. Jede Sprache bekommt ihre eigene Kante.
- 01 / 04Englisch beginnt links. Jeder Vorteil steht zuerst auf Englisch, an einer festen linken Kante. Wer am Stand vorbeigeht, findet den Zeilenanfang ohne Suchen.
- 02 / 04Arabisch beginnt rechts. Darunter dieselbe Aussage auf Arabisch, an der rechten Kante. Jede Sprache hat ihren eigenen Anfang, keine ist die Fußnote der anderen.
- 03 / 04Zwei Schriften, ein Ton. Beide Schriften sind gleich nüchtern gebaut. So lesen sich zwei Sprachen wie ein Text, obwohl sie gegeneinander laufen.
- 04 / 04Gespiegelt bis in die App. Im Arabischen wandert der Haken der Antwortzeile nach links, der Text folgt ihm. Die Bedienung liegt immer dort, wo das Auge die Zeile beendet.
Hinter der App stehen drei Beteiligte: Kostenträger wählen Patienten aus, Patienten lernen, Ärzte und Kliniken bekommen die Ergebnisse.
Daraus ist eine Grafik geworden statt einer Seite Text. Ein Blick, und das Geschäftsmodell sitzt.

Gesundheit wird gern mit lächelnden Menschen in weißen Kitteln bebildert. Diese Präsentation zeichnet lieber: Geräte, Bildschirme und Dokumente in feinen Linien, dazu nummerierte Kreise, die durch die Argumente führen.
Der Strich ist so fein wie die Bahnen im Zeichen. Folie und Icon sehen aus wie Geschwister.


Dieselbe Marke besteht auf dem Homescreen und am Messestand, wo man im Vorbeigehen hängen bleibt. Auf dem Telefon misst sie keinen Zentimeter, auf dem Rollup zwei Meter.
Oben das Zeichen, darunter die Vorteile auf Englisch und Arabisch, unten der Absender. Dazwischen steht nur, was gelesen werden will.
- 01 / 04Neun Millimeter. So groß ist das Icon auf dem Homescreen eines iPhones. Zwischen allen anderen Apps genügt ihm der Ausschnitt mit den Ringen.
- 02 / 04Telefon und Tablet. Eine Oberfläche, zwei Geräte. Wer das eine kennt, kann das andere schon.
- 03 / 04Auf Papier. Der Prospekt erklärt in Ruhe, was die App in Sekunden zeigt. Er trägt dieselben Grafiken wie die Website, Papier und Bildschirm erzählen eine Geschichte.
- 04 / 04Zwei Meter. Auf dem Rollup ist die Marke über zweihundertmal so groß wie auf dem Homescreen. Sie trägt, weil sie im Kleinen schon klar war.


Ähnliches vor? info@vertikahl.com